Aktuell Archives - Mädchenzentrum Klagenfurt Mädchenzentrum Klagenfurt

„Tour is(t) mus(s)“ – Downloads zum Pressetext

Reality-check TOURISMUSWOCHE

 

Bist du noch auf der Suche nach dem richtigen (Lehr-)Beruf und bist dir unsicher, ob ein Job im Tourismus etwas für dich wäre? Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie der berufliche Alltag einer Hotelkauffrau aussieht oder welche Karrieremöglichkeiten du mit einer abgeschlossenen Lehre als Köchin hast?

Bei der Reality-check Tourismuswoche vom 21. – 25. Oktober 2019 hast du die Chance, das Berufsfeld Tourismus kennenzulernen und auszuprobieren, praktische Erfahrungen zu sammeln und dich mit Lehrlingen und Mitarbeiter_innen unserer Partnerbetriebe auszutauschen. Es erwartet dich ein spannendes und abwechslungsreiches Programm!

 

Infoflyer "Reality-check Tourismuswoche" vom 21. - 25. Oktober 2019

Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern.

Nähere Infos zum Programmablauf der Reality-check Tourismuswoche findest du hier. 

 

Anmeldungen bitte per E-Mail oder Telefon unter:

mischkulnig@maedchenzentrum.at oder muellneritsch@maedchenzentrum.at
0463 / 50 88 21 – 31

 

Du brauchst eine Freistellung (von Schule, Kurs, etc.), um an der Reality-check Tourismuswoche teilnehmen zu können? Hier findest du eine Vorlage zum Download.

Hier findest du weitere Infos zum Projekt „Touris(t)mus(s)“.

 

Unsere Partnerbetriebe:

 

 

Deine Ansprechpersonen:

Darja Mischkulnig

Mischkulnig-Stojanovska Darja

„Tour is(t) mus(s)“, Melda
sigi1 edited

Müllneritsch Sigrun

Tour is(t) mus(s), Projekte

Klimaschutz. Jetzt oder nie.

Oliver hat im Rahmen eines Praktikums bei Radio Agora einen Beitrag mit dem Titel „Klimaschutz. Jetzt oder nie.“ gemacht.
Das Ergebnis kann auf unserem Youtube-Kanal nachgehört werden. Hier geht es zum Video

Gönnen Sie sich etwas für Ihr Wohlbefinden

Teilnehmer_innen des Find your Job-Kurses haben einen Radiobeitrag mit dem Titel „Gönnen Sie sich etwas für Ihr Wohlbefinden“ gestaltet. Wer die Sendung am 30.7. auf Radio Agora 105,5 verpasst hat, kann hier nun nachhören.
 

Closing the gender gap in tech with Mädchenzentrum Klagenfurt

Hier geht es zum Blogbeitrag von Robo Wunderkind „Closing the gender gap in tech with Mädchenzentrum Klagenfurt“.

Girls go Technik auf den regionalen Informationsmessen der BBOK

Girls go Technik

Termine im Herbst 2019

Neben der großen Veranstaltung „GIRLS go TECHNIK“ – HANDWERK und TECHNIK MEINE ZUKUNFT? (PDF) (Link öffnet sich in neuem Fenster) am 20. September 2019 in Wolfsberg sind wir bei den folgenden Informationsmessen der Berufs- und Bildungsorientierung Kärnten jeweils mit einem  Informationsstand von „GIRLS go TECHNIK“ vertreten:

 

 

LEHRE on AIR  in Spittal/Drau

  • Wann? 27.09.2019, 13:00-17:00 Uhr
  • Wo? Spittal an der Drau, Tennishalle (Zur Seilbahn 2-5)
  • Was? Berufsorientierungsmesse für Schüler_innen und Eltern

 

LEHRE on AIR  in Völkermarkt

  • Wann? 04.10.2019, 13:00-17:00 Uhr
  • Wo? Unterer Hauptplatz Völkermarkt
  • Was? Berufsorientierungsmesse für Eltern und Jugendliche

 

„Lern was G’scheits“ in Hermagor

  • Wann? 17.10.2019, 08:00-15:30 Uhr
  • Wo? Rathaus Hermagor
  • Was? Berufsorientierungsmesse rund um die Berufsperspektiven im Bezirk Hermagor für Eltern und Jugendliche

 

KICK START in Feldkirchen

  • Wann? 13.11.2019, 09:00-17:00 Uhr
  • Wo? Stadtsaal Feldkirchen
  • Was? Aktivmesse für Schüler_innen

 

 

Deine Ansprechperson:

sigi1 edited

Müllneritsch Sigrun

Tour is(t) mus(s), Projekte

WIR BEWEGEN WAS!

Im Namen von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz
laden Sie Gesundheitsreferent Mag. Franz Petritz und die Abteilung Gesundheit, Jugend und Familie
ein zur
Kick-Off Veranstaltung

WIR BEWEGEN WAS !

Aktive Mobilität von Jugendlichen
in der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee

Jugend aufgepasst! Machen wir unsere Stadt gemeinsam bewegungsfreundlich.

27. Juni 2019 | 13.00 bis 15.00 Uhr
Neuer Platz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee

Geplante Aktionen:

* Bike Check – unterstützt durch den „Radldoktor“
* Interaktives Activity Center
* Erfrischungsstation
* Gewinn-Schätzspiel
* Mobilitäts-Check

Wir freuen uns auf einen aktiven gemeinsamen Nachmittag!

 

Hier geht es zur Einladung

GH Einladung WirBewegenWas

 

AKTIONSWOCHE ZUM INTERNATIONALEN MÄDCHENTAG 2019

In der Aktionswoche (7.10.-11.10.2019) finden unterschiedliche Workshops für Mädchen* und junge Frauen* statt.
Aktionswoche InternationalerMädchentag

SLAM YOU* CAN!

unter diesem Motto finden anlässlich des Internationalen Mädchentages 2019 ein Poetry Slam und Workshops für Mädchen* und junge Frauen* statt.

Poetry Slam: SLAM YOU* CAN!
11.10.2019, 18:00 Uhr
ACHTUNG – geänderter Veranstaltungsort: „Das Wohnzimmer“ (Villacher Ring 21)

Mädchen* und junge Frauen* sind dazu eingeladen und aufgerufen ihre literarischen Beiträge auf die Bühne zu bringen. Unter dem Motto SLAM YOU* CAN! sind der Themenwahl keine Grenzen gesetzt.

Du wolltest schon immer einmal einen Text schreiben und auf einer Bühne präsentieren?
Du möchtest wissen wie das funktioniert und würdest dir gerne noch Tipps und Tricks von einer erfahrenen Künstlerin holen?
Und hast du Lust gemeinsam mit anderen einen Text zu schreiben und auf die Bühne zu gehen?
Dann nimm‘ an einem Workshop mit der Künstlerin Mieze Medusa teil:

WANN?

13.9.2019 14:00 – 18:00
14.9.2019 10:00 – 14:00
11.10.2019 13:00 – 17:00

WO?

Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstraße 8, 9020 Klagenfurt

slam korr

In Kooperation mit Slam if you can und dem Büro für Frauen.Chancengleichheit und Generationen der Stadt Klagenfurt

Logo Quadrat stadt

Anmeldungen und weitere Informationen unter:

koch@maedchenzentrum.at
Tel.: 0463/50 88 21
Mobil: 0660/20 54 333

Ansprechperson:

Elisabeth Koch

Koch Elisabeth

MELDA, GeKo

Montag 7.10.2019

14:00 – 17:00 Uhr: Workshop „Meet & Code“, MÄZ Klagenfurt

Dienstag 8.10.2019

08:30 – 12:30 Uhr: Workshop „Girls go Technik“ mit Infineon (Bamberger Gasse 10, 9500 Villach), MÄZ Villach

13:30 – 15:30 Uhr: Workshop  „Schnupper rein in die Technik“ von Mädchen* für Mädchen*, MÄZ Klagenfurt

Mittwoch 9.10.2019

TAG der offenen Tür im Mädchenzentrum Klagenfurt

Komm vorbei und lerne unsere Angebote kennen:

  • Schnupper rein in die Technik
  • Schau dir unsere Werkstatt an
  • Lerne die unterschiedlichen Länder und ihre Sprachen kennen
  • Teste deine Stärken und Fähigkeiten
  • und vieles mehr…

13:30 – 16:00 Uhr: Workshop „Ich will das nicht!“ – Sag‘ NEIN und bestimm‘ selbst über dich!

Donnerstag 10.10.2019

13:30 – 17:30 Uhr: City bound „Girls in the city – Die Stadt gehört dir!“, Start im MÄZ Klagenfurt

Freitag 11.10.2019

10:00 – 11:00 Uhr: Lerne die Bürgermeisterin von Klagenfurt kennen, MÄZ Klagenfurt

13:00 – 17:00 Uhr: Workshop mit Mieze Medusa: „Slam, you* can!“, MÄZ Klagenfurt

18:00 Uhr Poetry Slam „Slam, you* can!“ im „Das Wohnzimmer“, Villacher Ring 21, 9020 Klagenfurt

Programm (ggf. nach oben scrollen)

 

An den Angeboten können auch Gruppen teilnehmen.

*weitere Termine und Informationen folgen bald!

Organisiert im Rahmen der Genderkompetenzstelle des Landes Kärnten finanziert durch das Referat für Frauen und Gleichbehandlung

Logoleiste Mädchenzentrum allgemein

 

Cybermobbing, Hate Speech & Co. – Gewalt in digitalen Medien und mögliche Gegenstrategien im Schulalltag

18.09.2019

Cybermobbing, Hate Speech & Co. – Gewalt in digitalen Medien und mögliche Gegenstrategien im Schulalltag

Digitale Medien sind mittlerweile ein vollkommen selbstverständlicher Teil unseres Alltags und aus diesem kaum mehr wegzudenken. Das betrifft auch den Schulalltag. Dabei verfügen bereits Kinder und Jugendliche in technischer Hinsicht über hohe Medienkompetenzen und wissen hier teils mehr als Eltern und Lehrer_innen. Doch auf der sozialen Ebene der Mediennutzung mangelt es häufig an einem tieferen und selbstreflexiven Verständnis für die Eigenheiten des Digitalen, wobei gerade diese Ebene die gesellschaftlich relevante ist.

Diese Schulung geht hierzu einer Reihe von Fragen nach: Wie können wir als Pädagog_innen einen (selbst-)kritischen Umgang mit sozialen Netzwerken wie Snapchat, WhatsApp, Instagram u.a. fördern? Wie wirken sich mediale Rollenbilder auf den Alltag von Mädchen und Burschen aus und wie reproduzieren sich diese im Umgang mit digitalen Medien? Wie können wir präventiv mit medialer Gewalt umgehen, welche rechtlichen Aspekte gibt es und welche Maßnahmen können hier getroffen werden? Darüber hinaus möchte die Schulung auch die Möglichkeit bieten, sich Methoden der Gewaltprävention anzueignen, um diese dann im schulischen Kontext anwenden zu können.

 

In Kooperation mit:

PH Kärnten

 

Vortragende: Mag.a (FH) Martina Kugi, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-16 Uhr

 

PH-Studierende sowie im Dienst stehende Lehrer_innen melden sich über PH-Online zur dieser Fortbildungsveranstaltung an.

Kontakt und Info für Externe:
Mail: sadounig@maedchenzentrum.at

 

Offener Brief an Bundesminister Heinz Faßmann

Wien, 14.5.2019

Sehr geehrter Herr Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann,

als Vereine, Institute, Fachstellen und Expert*innen, die seit vielen Jahren im Bereich der Sexualpädagogik bzw. der sexuellen Bildung arbeiten und sich für qualitätsvolle Sexualpädagogik einsetzen, sind wir froh und erleichtert, dass Sie sich als Bundesminister klar zum Verein TeenSTAR geäußert und Schritte unternommen haben, um die Tätigkeit dieses Vereins an Schulen zu unterbinden. Wir freuen uns, dass Sie damit auch ein klares Zeichen für eine Sexualpädagogik gesetzt haben, die Selbstbestimmung, sachgerechte Wissensvermittlung und die Anerkennung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt zur Grundlage hat. Wir verstehen Ihr Handeln auch als ein Signal dafür, dass Sie Sorge tragen, dass der Grundsatzerlass Sexualpädagogik von 2015 (BMBF-33.543/0038-I/9d/2015) nicht nur auf dem Papier gilt, sondern auch in den Schulen entsprechend umgesetzt wird. Dafür gilt es, gute Rahmenbedingungen zu schaffen.

Als sexualpädagogisch tätige Vereine, Institute, Fachstellen und Expert*innen, die seit Jahren nicht nur Workshops an Schulen halten, sondern auch in der Fort- und Weiterbildung von pädagogisch und psychosozial Tätigen aktiv sind, Beratungsarbeit leisten und pädagogische Einrichtungen bei der Erstellung von sexualpädagogischen und gewaltpräventiven Konzepten unterstützen, ist uns eine qualitätsvolle altersangemessene sexualpädagogische Arbeit, wie sie weiter unten genauer beschrieben wird, ein großes Anliegen. Durch Teamarbeit, Fortbildungen und Fachtagungen, Super- und Intervision sowie professionelle Reflexion und Vernetzung gewährleisten wir diese Qualität. Für die notwendigen Qualitätssicherungsmaßnahmen braucht es auch entsprechende finanzielle Ressourcen. Viele Anbieter*innen arbeiten unter prekären finanziellen Bedingungen und haben keine oder kaum Grundfinanzierung. Vor allem jene Vereine, Institute, Fachstellen und Expert*innen, denen ihre Unabhängigkeit von Parteien und religiösen Gemeinschaften wichtig ist, sind auf Kostenbeiträge von Schulen oder die Finanzierung von Bund oder Land angewiesen.

Schulgeldfreiheit

Wir stimmen mit dem Ministerium in der Wichtigkeit der Schulgeldfreiheit überein, an die im Rundschreiben Nr. 05/2019 (Geschäftszahl: BMBWF-33.543/0048-I/2/2018) zur „Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen im Bereich der Sexualpädagogik“ erneut erinnert wurde. Für viele Familien sind finanzielle Beiträge für Schulveranstaltungen, Angebote von externen Referent*innen etc. eine große finanzielle Belastung. Professionelle Sexualpädagogik darf nicht nur jenen zugutekommen, deren Eltern und Erziehungsberechtigte sich diese leisten können. Wir schlagen deshalb vor, dass alle Schulen ein Budget für die Finanzierung sexualpädagogischer Workshops erhalten bzw. dass ein Budgettopf für Sexualpädagogik eingerichtet wird, aus dem die Schulen unbürokratisch die Kosten für sexualpädagogische Bildungsarbeit bzw. Beratung von externen Anbieter*innen ersetzt bekommen. Darüber hinaus braucht es auch eine Finanzierung der Beratungs- und Konzeptentwicklungsarbeit sowie der Elternarbeit, die aus fachlicher Sicht überaus wichtig ist und die Sie begleitend zu den schulischen Angeboten im Rundschreiben einmahnen.

Zusammenarbeit von Lehrer*innen und externen Sexualpädagog*innen 

Wie zahlreiche Schulen erkannt haben, sind Workshops von externen sexualpädagogischen Vereinen eine wichtige Ergänzung zur Arbeit von Lehrer*innen. Neben der zentralen Rolle von Eltern und Erziehungsberechtigten spielen Lehrer*innen als langjährige Bezugspersonen eine wichtige Rolle in der sexuellen Bildung. Sie können wichtige erste Ansprechpersonen sein, etwa bei sexuellen Übergriffserfahrungen oder Unsicherheiten mit der eigenen körperlichen Entwicklung. Lehrer*innen kennen und unterrichten die Schüler*innen über einen längeren Zeitraum und haben so die Möglichkeit Veränderungen wahrzunehmen und Lern- und Entwicklungsprozesse kontinuierlich zu begleiten. Sexualpädagogische Themen wie Intimität, Freundschaften, Liebesbeziehungen oder Geschlechter- und Körpernormen kommen zudem nicht nur dann im Unterricht auf, wenn Sexualkunde auf dem Programm steht. Es ist also sinnvoll, wenn allen Lehrer*innen in der Ausbildung sexualpädagogische Grundlagen vermittelt werden. 

Manche Fragen und Themen wollen Schüler*innen jedoch lieber nicht mit ihren Lehrer*innen besprechen – und umgekehrt. Externe Sexualpädagog*innen haben den Vorteil, dass sie nur zeitlich begrenzt in die Klassen kommen und keine Noten geben. Ein solches Setting ohne Beurteilung macht es für Schüler*innen leichter, für sie als unangenehm erlebte Erfahrungen zu besprechen oder tabuisierte Fragen zu stellen. Für externe Workshopleiter*innen ist es zudem einfacher, auf diese Fragen einzugehen und mit möglichen Projektionen der Schüler*innen, die damit zusammenhängen können, umzugehen. Als sexualpädagogische Expert*innen verfügen sie darüber hinaus über ein großes und aktuelles sexualpädagogisches Fach- und Handlungswissen. Für eine entwicklungsförderliche Umsetzung des Unterrichtsprinzips Sexualpädagogik braucht es aus unserer Sicht also sowohl Lehrer_innen, die in ihrer Ausbildung auf sexualpädagogische Herausforderungen vorbereitet werden, als auch qualifizierte Angebote externer Sexualpädagog*innen. Der Grundsatzerlass „Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung“, der im Oktober 2018 erlassen wurde (Geschäftszahl: BMBWF-15.510/0024-Präs/1/2018) formuliert treffend, was auch für die Sexualpädagogik gilt: „Das Beiziehen von externen Fachkräften, die frei sind von der Rolle einer benotenden Autoritätsperson, kann für derartige Lernräume von großem Vorteil sein bzw. sogar notwendig erscheinen.“ (Vgl. 2018: 9)

Wir teilen das Anliegen der Qualitätssicherung und des Schutzes der Schüler*innen, das dem Rundschreiben zugrunde liegt, sehen aber manche der Maßnahmen als nicht geeignet für dieses Anliegen an. Die verpflichtende Anwesenheit von Lehrpersonen ist insbesondere in der Sekundarstufe aus fachlicher Sicht problematisch. Die Erfahrung zeigt, dass die Anwesenheit von Lehrer*innen in sexualpädagogischen Workshops die Möglichkeiten der Schüler*innen, Fragen zu stellen und sich offen zu äußern, beträchtlich einschränkt. Wenn sich Schüler*innen mit den Fragen und Themen, die sie beschäftigen, aus guten Gründen zurückhalten, ist es jedoch auch für Sexualpädagog*innen nur schwer möglich, an die Lebenswelt und die Interessen der Jugendlichen anzuschließen – ein Qualitätskriterium, das im Grundsatzerlass „Sexualpädagogik“ und vielen internationalen Qualitätsstandards der Sexualpädagogik verankert ist. 

Qualitätssicherung 

Bezugnehmend auf (internationale) Forschungen und Qualitätsstandards sowie den österreichischen Grundsatzerlass „Sexualpädagogik“ scheint uns die Kombination von drei inhaltlichen Aspekten als Orientierung für Qualitätssicherungsmaßnahmen wichtig:

  1. Ein sexualfreundlicher Zugang, der Kinder und Jugendliche in ihren Bedürfnissen, Erfahrungen, Fähigkeiten und Ambivalenzen ernst nimmt,
  2. ein sexualpädagogischer Zugang, der Lustfreundlichkeit mit Gewaltprävention zusammendenkt sowie
  3. ein diskriminierungskritischer und inklusiv ausgerichtet sexualpädagogischer Ansatz, der die unterschiedlichen Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt.

Gewaltprävention ohne einen lustfreundlichen und diskriminierungskritischen Zugang verfehlt ihr Ziel eines effektiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen. Ein sexualfreundlicher Zugang hingegen, der Übergriffserfahrungen, Diskriminierung, schwierige Gefühle und Ambivalenzen ausblendet, verkennt die Lebensrealität vieler Kinder und Jugendlicher. Um einen diskriminierungskritischen und inklusiven Zugang in der Sexualpädagogik zu stärken, ist es wichtig, dass sexualpädagogische Teams zunehmend ebenso divers zusammengesetzt sind wie ihre Adressat*innengruppen, etwa in Bezug auf Sprachen, Rassismuserfahrungen, soziokulturelle Herkunft oder (Dis)Ability. 

In Ihrer öffentlichen Stellungnahme vom 01.04.2019 (im Falter sowie in der ZIB 2) haben Sie angekündigt, dass im Ministerium eine Akkreditierungsstelle für Organisationen bzw. Expert*innen, die sexualpädagogische Workshops an Schulen anbieten wollen, eingerichtet werden soll. Ein solcher Schritt ist nachvollziehbar und kann eine sinnvolle Maßnahme zur Qualitätsicherung sein. Im Rundschreiben Nr. 5/2019 ist bereits von Clearingstellen in den Bildungsdirektionen die Rede. Die dort angeführten Eignungskriterien sind unserer Einschätzung nach fachlich sinnvoll und können auch als Kriterien für ein Akkreditierungsverfahren dienen. Wenn eine Akkreditierungsstelle und ein Akkreditierungsverfahren eingerichtet werden, so gilt es jedoch folgende Aspekte dabei unbedingt zu berücksichtigen:

  • Im Gremium, das über die Akkreditierung entscheidet, braucht es Expert*innen aus der Sexualpädagogik. In dem Akkreditierungsrat muss sowohl wissenschaftliche Expertise wie Praxiserfahrung aus der Arbeit in der sexuellen Bildung Berücksichtigung finden und entsprechend personell vertreten sein. Darüber hinaus kann die Einbindung von internationalen Expert*innen sinnvoll sein.
  • Das Akkreditierungsverfahren und seine Kriterien müssen transparent und nachvollziehbar gestaltet und so beschaffen sein, dass auch kleine Vereine sowie ehrenamtliche Peer Education-Projekte eine realistische Chance haben, akkreditiert zu werden. Das bedeutet auch, dass der Aufwand der Akkreditierung für die betreffenden Vereine, Fachstellen, Institute und Expert*innen möglichst gering gehalten werden muss.
  • Das Akkreditierungsverfahren muss so gestaltet sein, dass alle den Kriterien entsprechenden und gemeinnützig orientierten Anbieter*innen die Möglichkeit zur Akkreditierung haben und die Vielfalt der (lokalen) Vereine, Fachstellen und Institute nicht zugunsten weniger großer Anbieter*innen verloren geht.
  • Um die Qualität der Arbeit zu gewährleisten, halten wir es für unerlässlich, dass die Akkreditierung mit einer Förderung für die Anbieter*innen einhergeht, um Supervision, Fortbildung, Vernetzung und ähnliche Qualitätssicherungsmaßnahmen zu finanzieren.
  • Zur Entwicklung sinnvoller Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Sexualpädagogik braucht es auch wissenschaftliche Forschung und Theoriebildung zu sexueller Bildung in Österreich. Wir plädieren daher für die Stärkung der Sexualpädagogik als interdisziplinär orientierten Teilbereich der Bildungswissenschaft durch Förderung von Forschung und Theoriebildung und Schaffung von akademischen Stellen in diesem Bereich.   

Als Vereine, Institute, Fachstellen und Expert*innen, die seit vielen Jahren im Bereich der Sexualpädagogik und der sexuellen Bildung tätig sind, stehen wir mit unserer Expertise für einen konstruktiven Dialog gerne zur Verfügung. Zur Qualitätssicherung fordern wir sowohl eine ausreichende Finanzierung sexualpädagogischer Angebote in Österreich als auch die Berücksichtigung sexualpädagogischer Expertise bei neuen Steuerungsmaßnahmen wie bspw. der Einrichtung von Clearing- und Akkreditierungsstellen. Für die Entwicklung von Maßnahmen zur Stärkung und Weiterentwicklung der Sexualpädagogik und sexuellen Bildung in Österreich sind wir gerne bereit, unsere Expertise einzubringen und freuen uns über einen Gesprächstermin in dieser Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen, 

die unterzeichnenden Vereine, Institute, Fachstellen und universitären Expert*innen

Vereine, Institute und Fachstellen 

achtung°liebe

Fachstelle NÖ für Suchtprävention und Sexualpädagogik 

Mädchenzentrum Klagenfurt

Mafalda – Verein zur Förderung und Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen

Netzwerk der österreichischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen

Ninlil – Empowerment und Beratung für Frauen mit Behinderung 

Österreichische Gesellschaft für Familienplanung

Österreichische Gesellschaft für Sexualwissenschaften

Österreichisches Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapien

Pasiofeel – Lust & Liebe im Gespräch

Plattform Sexuelle Bildung

Samara – Verein zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt

Selbstbewusst – Sexualpädagogik und Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch

Selbstlaut – Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Verein Amazone

Universitäre Expert*innen

Post-Doc Ass. Dr. Sara-Friederike Blumenthal, Institut für Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung, Arbeitsbereich Sozialpädagogik und Inklusionsforschung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt 

Mag. Gabriele Rothuber, Universitätslektorin Universität Innsbruck

Dr. Barbara Rothmüller, Universitätslektorin Universität Wien und FH Campus Wien

Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Sattler, Institutsleitung Institut für das künstlerische Lehramt, Akademie der bildenden Künste Wien

Dr. Paul Scheibelhofer, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Innsbruck

Mag. Marion Thuswald, Institut für das künstlerische Lehramt, Akademie der bildenden Künste Wien

Dr. Karlheinz Valtl, Senior Lecturer, Zentrum für LehrerInnenbildung, Universität Wien

Mag. Sabine Ziegelwanger, Universitätslektorin Universität Innsbruck und Zentrum für LehrerInnenbildung Universität Wien

Weitere Unterstützer*innen

Frauenvolksbegehren

gefühls*echt – für einen unaufgeregten Zugang zu sexueller Bildung

Plattform Sexualpädagogik Südtirol

Bei Rückfragen und Interesse an der Unterstützung des Offenen Briefes wenden Sie sich bitte an barbara.rothmueller@sexuellebildung.at.

Anmeldung zur Fachtagung „GEWALTige Welten“

ANMELDUNG


für die 7. Fachtagung zur geschlechterreflektierenden und diversitätsbewussten Pädagogik
in der Reihe Kreuzungen-Umleitungen-Sackgassen
"GEWALTige Welten - Prävention und Intervention zu Gewalt on- und offline"
13. und 14. November 2019
Pädagogische Hochschule Kärnten
Hubertusstraße 1, Klagenfurt am Wörthersee







Ich möchte eine Rechnung



ANMELDUNG (AUSGENOMMEN LEHRER_INNEN)
Ja, ich melde mich verbindlich zur Teilnahme an der Fachtagung an
und überweise die Gebühren in der Höhe von € 60,00 (für beide Tage) / € 35,00 (für einen Tag) / ermäßigt: € 25,pro Tag auf das nachfolgende Konto:
Mädchenzentrum Klagenfurt
Kärntner Sparkasse
BLZ: 20706, KontoNr.: 129924; BIC: KSPKAT2KXXX, IBAN: AT142070600000129924
Bei Anmeldung für nur einen Tag bitte ankreuzen:
Tag 1 (13.11.2019)Tag 2 (14.11.2019)

Ihre Anmeldung wird mit Überweisung der Gebühren auf das angegebene Konto gültig. Bei Inanspruchnahme des ermäßigten Tarifs ist der entsprechende Nachweis (Studierendenausweis, Pensionist_innenausweis, Behindertenausweis, Bezug Kinderbetreuungsgeld) bei der Tagung vorzuweisen. Der ermäßigte Tarif kann nur bei Voranmeldung in Anspruch genommen werden. Bei Anmeldung vor Ort beträgt die Tagungsgebühr € 70,00 für beide Tage / € 40,00 für einen Tag. Tagungsunterlagen, Frühstücks- und Pausenkaffee sowie das Mittagessen werden bereitgestellt.


ANMELDUNG FÜR LEHRER_INNEN
Ja, ich melde mich verbindlich zur Teilnahme an der Fachtagung an. Als im Dienst stehende_r Lehrer_in ist die Teilnahme für mich kostenlos (bei Anmeldung über PH Online, gilt bundesweit!)
Bei Anmeldung für nur einen Tag bitte ankreuzen:
Tag 1 (13.11.2019)Tag 2 (14.11.2019)


Um die Tagung optimal vorbereiten zu können, bitten wir Sie bereits im Vorfeld zwischen den folgenden Angeboten zu wählen:
MITTAGESSEN ZUR WAHL:
NICHT VEGETARISCHVEGAN

WORKSHOPS ZUR WAHL – Bitte wählen Sie pro Tag jeweils einen Workshop aus und geben Sie zusätzlich eine Alternative an, falls Ihr gewünschter Workshop bereits überbucht sein sollte:
Mittwoch, 13.11.2019

Workshop alternativ:

Donnerstag, 14.11.2019

Workshop alternativ:

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden.

Kontakt:
Genderkompetenzstelle des Landes Kärnten
im Mädchenzentrum Klagenfurt
Diana Sadounig
T +43 (463) 50882123
E sadounig@maedchenzentrum.at
www.maedchenzentrum.at
In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten
Finanziert vom Frauenreferat des Landes Kärnten

Gib‘ Mobbing keine Chance!

Neben dem Radiobeitrag auf Radio Agora – den Ihr hier findet – haben unsere Mädels auch zwei Filme zum Thema Mobbing gemacht. Nun sind sie endlich fertig und wir wollen Sie Euch nicht vorenthalten!


 

Bevorstehende Fortbildungen für Multiplikator_innen

Cybermobbing, Hate Speech & Co. – Gewalt in digitalen Medien und mögliche Gegenstrategien im Schulalltag
16.05.2019

Digitale Medien sind mittlerweile ein vollkommen selbstverständlicher Teil unseres Alltags und aus diesem kaum mehr wegzudenken. Das betrifft auch den Schulalltag. Dabei verfügen bereits Kinder und Jugendliche in technischer Hinsicht über hohe Medienkompetenzen und wissen hier teils mehr als Eltern und Lehrer_innen. Doch auf der sozialen Ebene der Mediennutzung mangelt es häufig an einem tieferen und selbstreflexiven Verständnis für die Eigenheiten des Digitalen, wobei gerade diese Ebene die gesellschaftlich relevante ist. Weitere Informationen (Seite wird in neuem Fenster geöffnet)

 

Hier finden Sie die Übersicht und zusätzliche Informationen zu weiteren bevorstehenden Veranstaltungen für Multiplikator_innen (Seite wird in neuem Fenster geöffnet).

Workshops im MädchenBerufsZentrum

 

 

Die Workshops im MädchenBerufsZentrum finden entweder tage- oder wochenweise bei dir in deiner Region statt und können nach Absprache mit deiner Beraterin und dem AMS besucht werden. Die Inhalte richten sich nach den jeweiligen Erfordernissen und Interessen der Teilnehmerinnen*.

 

 

 

Einige Beispiele dafür sind:

  • Digitale Tools für den Arbeitsmarkt
  • Vorbereitung auf Lehrlingsauswahlverfahren
  • Bewerbungstraining: von der schriftlichen Bewerbung bis zum gelungenen Vorstellungsgespräch
  • Handwerk/Technik: du lernst handwerkliche/technische Berufe kennen und übst das Bedienen von Geräten und Werkzeugen
  • Stärken und Fähigkeiten: Selbstbewusstsein / Selbstbehauptung / erlebnispädagogischer Tag im Freien
  • Gesundheitsprävention: Wichtiges zum Thema Bewegung, Ernährung und zum Umgang mit Stress

Die nächste Workshopreihe findet vom 6. Mai bis zum 3. Juni 2019 in Villach statt. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Workshoptage werden laufend angeboten – setz dich einfach mit uns in Verbindung.

INTERNATIONALER FRAUENTAG – Nachschau

Im Namen von Bürgermeisterin Dr.in Maria-Luise Mathiaschitz
lud das Büro für Frauen, Chancengleichheit und Generationen der Landeshauptstadt Klagenfurt
am 07. März 2019 gemeinsam mit der Frauenplattform Klagenfurt
zu den Veranstaltungen rund um den
INTERNATIONALEN FRAUENTAG 2019 FRAUEN.LEBEN.STÄRKEN ein!

Was sich da so getan hat sehen Sie/siehst Du hier.

 

„hinhören – hinschauen – verstehen! Jugendliche mit Migrationserfahrungen im Spannungsfeld Bildung, Beruf und Lebenswelt. Ein ressourcenorientierter Ansatz.

27.01.2020

„hinhören – hinschauen – verstehen! Jugendliche mit Migrationserfahrungen im Spannungsfeld Bildung, Beruf und Lebenswelt. Ein ressourcenorientierter Ansatz.

Das Leben in der Migrationsgesellschaft bietet für Lehrer_innen und Pädagog_innen sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die tägliche Arbeit. In diesem Seminar werden Grundlagen der diversitätsbewussten und rassismuskritischen Arbeit mit Jugendlichen Anhand von Praxisbeispielen besprochen. Ein besonderer Fokus liegt auf einem ressourcenorientierten Zugang auf Lebens- und Arbeitswelten junger Menschen aus aller Welt.

Themen:

  • Sensiblisierung für die Lebenswelten von Jugendlichen
  • Diversitätsbewusste und rassismuskritische Ansätze kennen lernen.
  • Methoden der ressourcenorientierten pädagogischen Arbeit (z.B Berufsorientierung) selbst anwenden.

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a Rosemarie Schöffmann & Mag.a Elisabeth Koch, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-16 Uhr

 

PH-Studierende sowie im Dienst stehende Lehrer_innen melden sich über PH-Online zur dieser Fortbildungsveranstaltung an.

Kontakt und Info für Externe:
Mail: sadounig@maedchenzentrum.at

 

Prävention sexualisierter Gewalt – Handlungsmöglichkeiten für die Schule

03.10.2019

Prävention sexualisierter Gewalt – Handlungsmöglichkeiten für die Schule

Über sexualisierte Gewalt wird in unserer Gesellschaft immer mehr auch öffentlich gesprochen. Die Silvesternacht in Köln oder die #metoo-Diskussion haben dem Thema sexualisierte Gewalt viel Raum gegeben. Gleichzeitig weiß man, dass sexualisierte Gewalt vorwiegend im häuslichen Kreis oder im Bekanntenkreis geschieht und kein Alter kennt. Daher ist es von großer Bedeutung eine geschulte Wahrnehmung für das Zusammenspielen von Gewaltformen, geschlechtsspezifischer Sozialisation, Rollendruck sowie Geschlechterverhältnissen zu haben, um das Wissen gezielt im pädagogischen Kontext einsetzen zu können.

Der Workshop bietet einerseits Wissen um die geschlechtsspezifischen Gewaltformen und gesetzlichen Rahmenbedingungen und möchte Möglichkeiten zur präventiven Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aufzeigen bzw. erarbeiten. Andererseits wird der Frage nachgegangen, inwiefern Schule einen Beitrag im Kontext der präventiven Arbeit leisten kann. Zusätzlich wird die Rolle der Neuen Medien im Kontext sexualisierter Gewalt reflektiert und diskutiert.

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a Jasmina Deljanin-Hudelist, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-17 Uhr

 

PH-Studierende sowie im Dienst stehende Lehrer_innen melden sich über PH-Online zur dieser Fortbildungsveranstaltung an.

Kontakt und Info für Externe:
Mail: sadounig@maedchenzentrum.at

 

Cybermobbing, Hate Speech & Co. – Gewalt in digitalen Medien und mögliche Gegenstrategien im Schulalltag

29.10.2019

Cybermobbing, Hate Speech & Co. – Gewalt in digitalen Medien und mögliche Gegenstrategien im Schulalltag

Digitale Medien sind mittlerweile ein vollkommen selbstverständlicher Teil unseres Alltags und aus diesem kaum mehr wegzudenken. Das betrifft auch den Schulalltag. Dabei verfügen bereits Kinder und Jugendliche in technischer Hinsicht über hohe Medienkompetenzen und wissen hier teils mehr als Eltern und Lehrer_innen. Doch auf der sozialen Ebene der Mediennutzung mangelt es häufig an einem tieferen und selbstreflexiven Verständnis für die Eigenheiten des Digitalen, wobei gerade diese Ebene die gesellschaftlich relevante ist.

Diese Schulung geht hierzu einer Reihe von Fragen nach: Wie können wir als Pädagog_innen einen (selbst-)kritischen Umgang mit sozialen Netzwerken wie Snapchat, WhatsApp, Instagram u.a. fördern? Wie wirken sich mediale Rollenbilder auf den Alltag von Mädchen und Burschen aus und wie reproduzieren sich diese im Umgang mit digitalen Medien? Wie können wir präventiv mit medialer Gewalt umgehen, welche rechtlichen Aspekte gibt es und welche Maßnahmen können hier getroffen werden? Darüber hinaus möchte die Schulung auch die Möglichkeit bieten, sich Methoden der Gewaltprävention anzueignen, um diese dann im schulischen Kontext anwenden zu können.

 

In Kooperation mit:

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Vortragende: Mag.a (FH) Martina Kugi, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-16 Uhr

 

PH-Studierende sowie im Dienst stehende Lehrer_innen melden sich über PH-Online zur dieser Fortbildungsveranstaltung an.

Kontakt und Info für Externe:
Mail: sadounig@maedchenzentrum.at

 

Identität und Geschlecht im Wandel? Wie Jugendliche bei der Findung geschlechtlicher Identität unterstützt werden können.

25.09.2019

Identität und Geschlecht im Wandel? Wie Jugendliche bei der Findung geschlechtlicher Identität unterstützt werden können.

Die Findung der eigenen geschlechtlichen Identität ist ein zentrales Thema von Kindheit und Jugend.  Geschlechtsbezogene Vorbilder und Ideale, gesellschaftliche Zuschreibungen und die zunehmende mediale Peäsenz von Trans*genderpersonen geben dabei (durchaus wechselnde und vielfältige) Leitkritierien vor, an denen sich Jugendliche orientieren. Ziel der Veranstaltung ist es, anhand von Beispielen mediale und gesellschaftliche Einflussfaktoren auf die Geschlechteridentität von Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen und praktische Beispiele zu liefern, wie diese im Unterricht „dekonstruiert“ werden können.

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a Christine Erlach, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-15 Uhr

 

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Liebe, Sex und Partnerschaft? Zum Umgang mit dem Thema Liebe, Sexualität und sexuelle Orientierung im Schulkontext

08.10.2019

Liebe, Sex und Partnerschaft? Zum Umgang mit dem Thema Liebe, Sexualität und sexuelle Orientierung im Schulkontext

Das Mädchenzentrum führt seit 1996 Workshops zum Thema Sexualität mit Mädchen und jungen Frauen durch. Das Thema Sexualität ist heute allgegenwärtig und (scheinbar) kein Tabu mehr in der (Alltags)Kommunikation. Gleichzeitig verspüren junge Menschen nach wie vor viel Unsicherheit in Bezug auf partnerschaftliche Beziehungen und Liebe.

Gesellschaftliche Vorstellungen zu Partnerschaft, Sexualität und Geschlecht, Empowerment als zentrales Thema der Sexualpädagogik, Sprache und Sexualität, Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen von Sexualität und verschiedenen sexuellen Orientierungen sind Inhalte dieses Seminars und werden anhand von praktischen Beispielen bearbeitet. Gleichzeitig bekommen Sie einen Einblick in die präventive Arbeit zum Thema Sexualität

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a (FH) Martina Kugi, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-16 Uhr

 

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Mädchen* können mehr Jungen* auch! Ein Workshop zur geschlechterreflektierenden Pädagogik in der Schule

27.03.2020

Mädchen* können mehr Jungen* auch! Ein Workshop zur geschlechterreflektierenden Pädagogik in der Schule

Wir leben in einer sich immer stärker wandelnden Gesellschaft und mit dieser verändern auch Kinder und Jugendliche, ihre Einstellungen, Werte und Interessen.

Dieser Workshop möchte aufzeigen, wie Kinder und Jugendliche unabhängig vom Geschlecht auf Ihrem Weg ins Erwachsenwerden vielfältig begleitet werden können, um sich ihren Interessen entsprechend entwickeln zu können. Geschlechterreflektierende Pädagogik ist eine Chance, Mädchen* und Jungen* die Realisierung vielfältigerer Lebensmodelle zu ermöglichen. Eine gleichstellungsorientierte Haltung von Pädagog_innen kann mithelfen, tradierte Geschlechterrollenbilder bzw. Zuschreibungen bei Mädchen* und Jungen* aufzubrechen und die Handlungsspielräume für alle Geschlechter zu erweitern.

Der Workshop bietet die Möglichkeit mit Fallbeispiele (eigene oder bereitgestellte) zu arbeiten, um neue Impulse in die Praxis mitnehmen zu können.

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a Jasmina Deljanin-Hudelist, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-17 Uhr

 

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Mail: sadounig@maedchenzentrum.at

 

„Zu viel, zu wenig… und trotzdem nie genug.“ Zum Umgang mit Essstörungen im Schulkontext

23.01.2020

„Zu viel, zu wenig… und trotzdem nie genug.“ Zum Umgang mit Essstörungen im Schulkontext

Studien zeigen, dass die Lebenszufriedenheit und das eigenen Wohlbefinden in der Jugendphase stark abnimmt – zu einem Zeitpunkt, an dem wichtige Entscheidungen für die zukünftige Lebensplanung getroffen werden müssen. Vor allem Mädchen sind gefährdet, auftretende Unzufriedenheit und Probleme mit ihrem Essverhalten zu „kompensieren“. Diese Veranstaltung bietet Lehrkräften die Möglichkeit, sich Grundwissen zum Thema Essstörungen anzueignen und Handlungsmöglichkeiten für die eigene pädagogische Praxis zu entwickeln.

  • Aneignung von Basiswissen und Kompetenzen zu Diagnosekriterien von Ess-Störungen
  • Risikofaktoren für die Entstehung von Essstörungen unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten
  • Methoden der Primärprävention von Ess-Störungen
  • Umgang mit auffälligem Verhalten bei Verdacht auf Ess-Störungen im Kontext Schule

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a Eva Krainer, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-16 Uhr

 

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Mail: krainer@maedchenzentrum.at

 

Naturwissenschaft und Technik für Mädchen in der Elementar- und Primarpädagogik

28.11.2019

Naturwissenschaft und Technik für Mädchen in der Elementar- und Primarpädagogik

Am Ende der Sekundarstufe stellt sich für Jugendliche die Frage welche weiterführende Schule bzw. welche Lehre sie beginnen sollen. Noch immer stellt sich für viele Eltern und Jugendliche die Frage, welcher Beruf ist für ein Mädchen oder einen Jungen am geeignetsten. Für Mädchen heißt das noch immer, dass sie sich weniger oft für technische oder handwerkliche Bereiche entscheiden, da diese Bereiche nach wie vor als eher typisch männlich angesehen werden. Um dieses Klischee aufzubrechen ist es notwendig möglichst früh mit einer Interessensförderung abseits von Rollenklischees anzusetzen.

Seit 2014 gibt es in Kärnten den Girls Day an Volksschulen und 2017 wurde der Girls day Mini für Kindergärten entwickelt. In beiden Projekten erhalten Mädchen die Möglichkeit, sich technisch und handwerklich auszuprobieren.

Im Rahmen der Weiterbildung wird über die Erfahrungen aus der praktischen Arbeit berichtet und einzelne Inhalte selbst praktisch erprobt. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Interessenförderung abseits von Rollenklischees im schulischen Alltag umgesetzt werden kann.

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a Jasmina Deljanin-Hudelist, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-17 Uhr

 

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Liebe, Sex und Partnerschaft? Zum Umgang mit dem Thema Liebe, Sexualität und sexuelle Orientierung im Schulkontext

04.02.2020

Liebe, Sex und Partnerschaft? Zum Umgang mit dem Thema Liebe, Sexualität und sexuelle Orientierung im Schulkontext

Das Mädchenzentrum führt seit 1996 Workshops zum Thema Sexualität mit Mädchen und jungen Frauen durch. Das Thema Sexualität ist heute allgegenwärtig und (scheinbar) kein Tabu mehr in der (Alltags)Kommunikation. Gleichzeitig verspüren junge Menschen nach wie vor viel Unsicherheit in Bezug auf partnerschaftliche Beziehungen und Liebe.

Gesellschaftliche Vorstellungen zu Partnerschaft, Sexualität und Geschlecht, Empowerment als zentrales Thema der Sexualpädagogik, Sprache und Sexualität, Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen von Sexualität und verschiedenen sexuellen Orientierungen sind Inhalte dieses Seminars und werden anhand von praktischen Beispielen bearbeitet. Gleichzeitig bekommen Sie einen Einblick in die präventive Arbeit zum Thema Sexualität

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a (FH) Martina Kugi, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-16 Uhr

 

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Fachtagung 2019

7. Fachtagung in der Reihe „Kreuzungen – Umleitungen – Sackgassen“: 

GEWALTige Welten

Prävention und Intervention zu Gewalt on- und offline

 

Gewalt hat viele Gesichter und ebenso vielfältig sind die Kontexte, in welchen sie zutage tritt. Die diesjährige Fachtagung gibt einen geschlechterreflektierenden und diversitätsbewussten Einblick in unterschiedliche Gewalt-konstellationen und Raum, Präventions- und Interventionsmöglichkeiten im (sozial-)pädagogischen Kontext kennen zu lernen. Thematisch werden Gewalt on- und/oder offline, Gewalt im Kontext von Migration und queeren Lebensweisen, sexualisierte Gewalt, gewaltausübende Mädchen* sowie die Frage nach der Einbettung von Gewalthandlungen und -strukturen in ein patriarchales System behandelt. Vor diesem Hintergrund werden Handlungsmöglichkeiten im Rahmen von Prävention und Intervention dargestellt.
In Vorträgen und vertiefenden Workshops stellen die Referierenden Konzepte und Best- Practice Modelle aus Theorie und Praxis vor und geben Ideen und Umsetzungsanregungen für den eigenen pädagogischen Alltag.

Offizielle Ankündigung zum Teilen

Unten finden Sie den offiziellen Flyer

Flyer Fachtagung 2019 Seite2 Programm aussenseite 2019 Kopie final

Tagungsgebühren:
Bei Voranmeldung: € 60 (2 Tage) / € 35 (1 Tag)
Bei Anmeldung vor Ort: € 70 (2 Tage) / € 40 (1 Tag)
Ermäßigt (nur bei Voranmeldung): € 25 pro Tag

Für Lehrer_innen ist die Teilnahme kostenlos (bei Anmeldung über PH-Online).
ACHTUNG: das Anmeldefenster über PH-Online ist geschlossen. Nachmeldungen per formlose Mail über die jeweilige Direktion an Frau Heranig (astrid.heranig@ph-kaernten.ac.at) sind aber möglich. Bitte melden Sie sich zusätzlich auch hier auf unserer Website an.</span style=“color: #db1f96;“>

Hier geht es zum Online-Anmeldeformular
Hier geht es zum Anmeldeformular (pdf) (Achtung: Rücksendung per mail erforderlich)

Hier geht es zum Programm (Änderungen vorbehalten):
Tag 1/13.11.2019 & Tag 2/14.11.2019

 
Und hier zum Mittagsmenü (bitte bei Anmeldung angeben):
Tag 1/13.11.2019 & Tag 2/14.11.2019

 

Ansprechperson:

DSC 0528

Sadounig Diana

BO-Kurse, Blogck, MBZ, Let's go digi, GeKo

13. und 14. November 2019
Pädagogische Hochschule Kärnten (Hubertusstraße 1)
Klagenfurt am Wörthersee

Beiträge von:
DI Barbara Buchegger (Saferinternet.at/Wien), Steffi Sfeir (IMMA e.V. – Initiative für Münchner Mädchen*/München), Mag.a Dr.in Yvonne Seidler (Verein Hazissa, Fachstelle für Prävention/Graz), Mag.a Renate Tanzberger (Verein EfEU/Wien), Ass.-Prof.Dr. Paul Scheibelhofer (Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Innsbruck), Anna-Laura Schreilechner, BA (Verein ZARA-Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit/Wien), Francesca Schmidt (Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung/Berlin), Anna Maria Gabalier, BEd MA (Bildungsdirektion Kärnten – Schulmediation), Mag.a (FH) Martina Kugi (Mädchenzentrum Klagenfurt), Mag.a Eva Krainer (Mädchenzentrum Klagenfurt), NEU Markus Meschik, MA (ITSchool; Fachstelle Enter) & Mag. Gerhard Pölsterl (Bundeskanzleramt, Sektion Familien und Jugend)

Für nähere Informationen zu den Beiträgen klicken Sie auf die jeweiligen Namen (ggf. nach oben scrollen)

Teilnehmende (Infobazar):
Frauenhaus Klagenfurt, HEROES® Steiermark, Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJA) Kärnten, 4everyoung, Gleichbehandlungsanwaltschaft Regionalbüro Kärnten, Kinderschutzzentrum Delfi Klagenfurt, Kriminalprävention des SPK-Klagenfurt, Frauen- und Familienberatung Belladonna, Man(n)agement – Beratungsstelle gegen Gewalt
Für nähere Informationen zu den Teilnehmenden klicken Sie auf die jeweiligen Namen (ggf. nach oben scrollen)

Zielgruppe:
(Sozial)pädagog_innen, Lehrer_innen, schulische und außerschulische Kinder- und Jugendarbeiter_innen wie Schulsozialarbeiter_innen und WG-Betreuer_innen, Studierende sowie Interessierte

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Genderkompetenzstelle des Landes Kärnten finanziert durch das Referat für Frauen und Gleichbehandlung in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten.

Kooperationspartner der Veranstaltung_PH_Logo

 

 

 

 

 

ICH HAB ZIVILCOURAGE – ABER SICHER

Werde aktiv und gestalte die Welt mit, in der du lebst

Was hindert Menschen daran einzugreifen, wenn andere in Gefahr sind oder beleidigt werden? Welche Meinungen und Ängste stehen dahinter? Wie überzeugend und real sind diese „Hindernisse“? Was hat das mit mir und meinem Leben zu tun? Was kann ich selbst tun, wenn ich Zeug_in von Ungerechtigkeiten werde? Wie kann ich helfen ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Spannende Fragen, mit denen wir uns in diesem Workshop beschäftigen.

Der Workshop findet am 25.03. 2019 im Mädchenzentrum Klagenfurt statt. Mehr Informationen gibt es hier

Eine Initiative des Büros für Frauen, Chancengleichheit und Generationen der Stadt Klagenfurt

INTERNATIONALER FRAUENTAG

Im Namen von Bürgermeisterin Dr.in Maria-Luise Mathiaschitz
lädt das Büro für Frauen, Chancengleichheit und Generationen der Landeshauptstadt Klagenfurt
gemeinsam mit der Frauenplattform Klagenfurt
herzlich zu den Veranstaltungen rund um den
INTERNATIONALEN FRAUENTAG 2019 FRAUEN.LEBEN.STÄRKEN ein!

Wann? Donnerstag, 7. März 2019

Wo? Neuer Platz, Klagenfurt

Beginn: 10 Uhr

Hier geht es zum Programm​

Das war One Billion Rising 2019

ONE BILLION RISING – eine Milliarde erhebt sich weltweit und ruft auf zur Solidarität gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*. Klagenfurt war 2019 bereits das siebte Mal dabei!

Organisiert wurde das siebte OBR Klagenfurt vom Mädchenzentrum Klagenfurt in Kooperation mit dem Büro für Frauen.Chancengleichheit.Generationen der Stadt Klagenfurt.

„ONE BILLION RISING – eine Milliarde erhebt sich für Gerechtigkeit“ ist eine internationale Kampagne, initiiert von der Organisation V-Day, um weltweit gegen Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* vorzugehen und zu sie stoppen.

Mädchen* können mehr Jungen* auch! – Ein Workshop zur geschlechterreflektierenden Pädagogik in der Schule

28.03.2019

Mädchen* können mehr Jungen* auch! – Ein Workshop zur geschlechterreflektierenden Pädagogik in der Schule

Wir leben in einer sich immer stärker wandelnden Gesellschaft und mit dieser verändern auch Kinder und Jugendliche ihre Einstellungen, Werte und Interessen. 
Dieser Workshop möchte aufzeigen, wie Kinder und Jugendliche unabhängig vom Geschlecht auf Ihrem Weg ins Erwachsenwerden vielfältig begleitet werden können, um sich ihren Interessen entsprechend entwickeln zu können. Geschlechterreflektierende Pädagogik ist eine Chance, Mädchen* und Jungen* die Realisierung vielfältigerer Lebensmodelle zu ermöglichen. Eine gleichstellungsorientierte Haltung von Pädagog/innen kann mithelfen, tradierte Geschlechterrollenbilder bzw. Zuschreibungen bei Mädchen* und Jungen* aufzubrechen und die Handlungsspielräume für alle Geschlechter zu erweitern. 
Der Workshop bietet die Möglichkeit mit Fallbeispiele (eigene oder bereitgestellte) zu arbeiten, um neue Impulse in die Praxis mitnehmen zu können.

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a Jasmina Deljanin-Hudelist, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-17 Uhr

 

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Kontakt und Info für Externe:
Mail: sadounig@maedchenzentrum.at

 

Offene Stellen in den Bereichen Mädchen*arbeit, Frauenförderung, Berufsorientierung etc.

In unserer Funktion als Genderkompetenzstelle tragen wir an dieser Stelle gerne Informationen zu themenrelevanten offenen Stellen (national und international) weiter:

  • Die LEFÖ – Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels sucht eine Mitarbeiterin in der Verwaltung/Office, 20 Wochenstunden, Bewerbungen bis 02.09.2019. Zur Stellenausschreibung

Presseaussendung zum geplanten Gewaltschutz-Maßnahmenpaket der Regierung

Das Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen hat gemeinsam mit dem Verein AÖF (Autonome Österreichische Frauenhäuser) eine Presseaussendung zum geplanten Gewaltschutz-Maßnahmenpaket der Regierung verfasst.

Für einen umfassenden Gewaltschutz braucht es gesetzlich und finanziell abgesicherte Opferschutzeinrichtungen, aber keine halbherzigen Schnellschüsse!

Hier geht es zur Presseaussendung

Kursstart

Unsere Berufsorientierungskurse gehen in die nächste Runde!
Wir vom Mädchenzentrum begleiten dich auf deinem Weg in deine berufliche Zukunft. Wir beraten dich bei der Entscheidung für einen bestimmten Beruf und bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Wir helfen dir durch den Dschungel des Berufslebens.

spACe
Kursstart: 21.1. 2019

Melda
Kursstart: 11.2. 2019

Find Your Job
Kursstart: 18.2. 2019

 Anmeldungen über das AMS bzw. die/den zuständigeN Berater_in

One Billion Rising 2019

Jede dritte Frau weltweit erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt. Mit einer Weltbevölkerung von ca. 7 Milliarden ergibt dies mehr als eine Milliarde Frauen und Mädchen, die alltäglich mit Gewalt konfrontiert werden oder am direkten Leibe erfahren. Eine Milliarde Töchter, Mütter, Großmütter, Schwestern, Geliebte und Freundinnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau im Alter zwischen 15 und 44 Jahren vergewaltigt wird oder häusliche Gewalt erfährt, ist höher als an Krebs oder Malaria zu erkranken, an einem Verkehrsunfall beteiligt oder von Krieg betroffen zu sein.

Am 14. Februar 2019 von 12.00 bis 13.30 lädt das Mädchenzentrum Klagenfurt in Kooperation mit dem Büro für Frauen.Chancengleichheit und Generationen der Stadt Klagenfurt alle ein, sich in weltweiter Solidarität zu verbinden und gemeinsam zu tanzen. Eine Demonstration von Gemeinsamkeit, eine Verweigerung, Gewalt gegen Mädchen* und Frauen* als gegeben hinnehmen zu müssen.

Mehr dazu hier

Foto-Rückblick des Melda-Kurses 2018

Hier gibt es einen kleine Fotorückblick: die Kursteilnehmerinnen* beim Upcycling, zu Besuch bei der Gärtnerei Toschkov, beim Frauenspaziergang und unterwegs im MÄZeigenen Garten.

 

 

Girls‘ Day 2018

Löten, bohren, Schrauben, Autoreifen wechseln, mit Laugen experimentieren – das sind nur einige der Hands-on-Erfahrungen die Volksschülerinnen der 3. und 4. Volksschulklassen im Rahmen des Girls‘ Day 2018 an Kärntner Unternehmen und im Rahmen der „Mobilen Girls‘ Day Werkstatt“ sammeln konnten. An die 300 Volksschülerinnen nahmen an 20 Aktionen rund um den Girls‘ Day im Jahr 2018 teil.

Einen Einblick, wie es den Volksschülerinnen beim Girls‘ Day der KFZ-Werkstätte gefallen hat, finden Sie hier:

„Wir durften Räder wechseln, Lichter prüfen und den Ölstand überprüfen. Das war ein sehr spannender Tag in der Werkstatt.“

„Wir machten zwei Autos für den Winter bereit. Reifen wechseln, Öl prüfen, Scheibenwischer kontrollieren und Waschanlage nachfüllen… Es war sehr kalt aber ein schöner Vormittag.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Girls‘ Day. Wir freuen uns auf ein weiteres spannendes Jahr, in dem Volksschülerinnen am Girls‘ Day teilnehmen können.

„ICH HAB ZIVILCOURAGE“ – ABER SICHER

Werde aktiv und gestalte die Welt mit, in der du lebst

Was hindert Menschen daran einzugreifen, wenn andere in Gefahr sind oder beleidigt werden? Welche Meinungen und Ängste stehen dahinter? Wie überzeugend und real sind diese „Hindernisse“? Was hat das mit mir und meinem Leben zu tun? Was kann ich selbst tun, wenn ich Zeug_in von Ungerechtigkeiten werde? Wie kann ich helfen ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Spannende Fragen, mit denen wir uns in diesem Workshop beschäftigen.

Der Workshop findet am 14.01. 2019 im Mädchenzentrum Klagenfurt statt. Mehr Informationen gibt es hier

Eine Initiative des Büros für Frauen, Chancengleichheit und Generationen der Stadt Klagenfurt

Adventkalender

Wer noch keinen Adventskalender daheim hat, kann hier jeden Tag ein Fensterchen öffnen, gemeinsam mit uns das Jahr 2018 Revue passieren lassen und sich die Zeit verkürzen!


Gender Equality & You

Passend zum diesjährigen internationalen Mädchen*tag, hat sich eine Gruppe interessierter und motivierter junger Frauen* aus unseren Kursen und Projekten auf den Weg nach Wien gemacht, um an der Konferenz „Gender Equality & You“ teilzunehmen. Es ging um zukünftige Herausforderungen und Fragen in Bezug auf die Gestaltung einer geschlechtergerechten Welt. Unsere Teilnehmerinnen* hatten die Möglichkeit sich mit anderen jungen Menschen, EU-Politiker_innen, Jugendvertreter_innen, Gleichstellungsminister_innen und vielen mehr auszutauschen und ihre Sichtweise einzubringen.

Die Fotobox, welche als Sidekick von Mitarbeiterinnen* des Mädchenzentrums betreut wurde, war dem Ansturm zwischenzeitlich kaum gewachsen…

Bevorstehende Veranstaltungen in den Regionen

Fortbildung für Multiplikator_innen zum Thema Essstörungen

Zu viel, zu wenig und trotzdem nie genug. Zum Umgang mit Essstörungen

Wann? Do., 23.01.2019  von (09:00-13:00 Uhr)
Wo? Carl-Wurmb-Weg 2, Spittal an der Drau (neue Räumlichkeiten JUSE)
Wer? Mag.a (FH) Martina Kugi

Um Anmeldung im Mädchenzentrum Klagenfurt wird gebeten.

 

 

Ansprechperson:

Elisabeth Koch

Koch Elisabeth

MELDA, GeKo

 

Umgang mit Emotionen

23.10.2018

Umgang mit Emotionen

Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt und das von einer Sekunde auf die andere, kennst du das?
Wenn du schon immer wissen wolltest was hinter deinen Gefühlen steckt und wie du damit gut umgehen kannst… dann komm zu unserem Workshop!

Der Workshop ist für Mädchen* und junge Frauen* ab 12 Jahren!

Wir freuen uns auf dich!
Anmeldung bitte per Anruf oder SMS unter: 0660 2054333

Hier geht es zum Flyer

 

Finanziert durch

In Kooperation mit

 

Vortragende: Ulli Dobernig und Rosi Schöffmann, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Lichtblick, Heftgasse 3/EG, 9560 Feldkirchen

Uhrzeit: 14-17 Uhr 

 

Info:

Telefon: +43 463 50 88 21
Mail: schoeffmann@maedchenzentrum.at

Let’s go digi!

Im Rahmen der Meet&Code-Week haben wir einen Workshop geplant. Ziel ist es, Mädchen* und junge Frauen* die Grundkonzepte der Programmierung näher zu bringen. Mithilfe von Scratch, Logo (Turtle) und Robo Wunderkind lernen sie in Blöcken und Schleifen zu programmieren, ohne dabei die Syntax beherrschen zu müssen. So können sie sich spielerisch mit der Struktur von Anwendungen und dem Konzept von Algorithmen vertraut machen. Mehr zur Veranstaltung gibt es hier.

Zudem nehmen wir am Diversity-Award teil, weswegen wir uns über ganz viele Stimmen freuen! Zur Stimmabgabe geht es hier.

 

Gib‘ Mobbing keine Chance!

Neben dem Radiobeitrag auf Radio Agora – den Ihr hier findet – haben unsere Mädels auch zwei Filme zum Thema Mobbing gemacht. Nun sind sie endlich fertig und wir wollen Sie Euch nicht vorenthalten!


 

„Ehre und patriarchale Strukturen“

11.02.2019 & 12.02.2019

„Ehre & patriarchale Strukturen im Kontext von Flucht Migration und Männlichkeiten“ –„Hast Du Keine Ehre?!“

Geflüchtete und Neuankommende sehen sich häufig vor vielfältigen Herausforderungen in Bezug auf das eigene Leben. Politische Bildung reicht über unmittelbare Bedürfnisse des Einzelnen hinaus, hilft aber auch bei der Orientierung in der Gesellschaft. Eine gerechte Gesellschaft zu schaffen in der die Gleichwertigkeit jedes Menschen anerkannt ist, liegt auch in der Verantwortung jedes einzelnen. Wie ist hierbei die Miteinbeziehung von Geflüchteten möglich?

 

Susanne Reitemeier-Lohaus
Seit über 20 Jahren beschäftigt beim Jugendamt der Stadt Duisburg im Bereich Jugendfreizeitstätten. Projektleitung und Initiatorin von HeRoes Duisburg. Ursprünglich aus der Frauenbildungsarbeit, seit mehreren Jahren spezialisiert bei Jungs e.V. als Frau im Bereich Gendercrossing.

Selim Asar
Seit 2008 tätig in der außerschulischen Jugend-und Erwachsenenbildung. Zertifizierter politi-scher Bildner und Jungen*arbeiter mit Erfahrungen in der anti-rassistischen Bildungsarbeit und der Theaterpädagogik. Nach vorangehender Unterstützung des Projekts im Fachbeirat, seit 2012 Gruppenleiter bei HeRoes Duisburg.

 

Kofinanziert über:

 

Vortragende: Selim Asar und Susanne Reitemeier-Lohaus (Verein Heroes)

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 11.02.2019 & 12.02.2019 von 9-17 Uhr

Max. Teilnehmer_innenzahl: 20

Unkostenbeitrag: 50,00 EUR (Ermäßigung auf Anfrage)

Für Mitarbeiter_innen der offenen Jugendarbeit ist die Fortbildung kostenlos!

Die Anmeldung ist gültig ab Einlagen des Unkostenbeitrages auf das Konto des
Mädchenzentrums Klagenfurt bei der Kärntner Sparkasse, BIC: KSPKAT2KXXX, IBAN: AT142070600000129924

 

Anmeldung und Info:

Telefon: +43 463 50 88 21
Mail: sadounig@maedchenzentrum.at

Citybound – Erlebnispädagogik in der Stadt

11.03.2019 & 12.03.2019

Citybound – Erlebnispädagogik in der Stadt

Wir ziehen gemeinsam durch Klagenfurt um auf altbekannten Wegen Neues zu erleben, um Geschichten zu vermeintlich bekannten Gesichtern zu hören und gemeinsam „stadtliche“ Abenteuer zu bewältigen.
Citybound ist eine Spielform der Erlebnispädagogik die neben Teamgeist und Selbstreflexion vorallem die soziale Interaktion in den Mittelpunkt stellt.
In einem Wechsel von Aktion und Reflexion lernst du eine bunte Vielfalt an erlebnispädagogischen Methoden kennen, sammelst erste Erfahrungen in der Anleitung von Citybound-Aufgaben und konzipierst gemeinsam mit der Kursleitung Anwendungsszenarien für deinen Berufsalltag.

 

Kofinanziert über:

 

Vortragende: Dr.in Magdalena Reichmann

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Termin: 11.03.2019 13:00 – 20:00 Uhr und 12.03.2019 10:00 – 17:00 Uhr

Max. Teilnehmer_innenzahl: 20

Unkostenbeitrag: 50,00 EUR (Ermäßigung auf Anfrage)

Für Mitarbeiter_innen der offenen Jugendarbeit ist die Fortbildung kostenlos!

Anmeldefrist bis zum 04.03.2019

Die Anmeldung ist gültig ab Einlagen des Unkostenbeitrages auf das Konto des
Mädchenzentrums Klagenfurt bei der Kärntner Sparkasse, BIC: KSPKAT2KXXX, IBAN: AT142070600000129924
Verwendungszweck: Fortbildung „Citybound – Erlebnispädagogik in der Stadt“

 

Anmeldung und Info:

Telefon: +43 463 50 88 21 – 23
Mail: sadounig@maedchenzentrum.at

„trans & inter: Grundlagen und Handlungsvorschläge für Pädagog_innen”

15.04.2019

„trans & inter: Grundlagen und Handlungsvorschläge für Pädagog_innen”

Was heißt trans? Was heißt inter? Wie möchte ich inter und trans Personen (in meiner Arbeit) begegnen und wie kann ich diese unterstützen?

Das Seminar will Raum schaffen um Fragen zu stellen, sich auszutauschen, verinnerlichte Handlungs- und Denkmuster infrage zu stellen und sich mit möglichen neuen Handlungsweisen auseinanderzusetzen.

Vortragende: Noah Rieser. Noah Rieser ist beim Verein VIMÖ (Verein intergeschlechtlicher Menschen Österreich) sowie in verschiedenen anderen inter und trans aktivistischen Zusammenhängen aktiv und lehrt und lernt in verschiedenen Formaten in akademischen und nicht-akademischen Kontexten zu queeren Themen.

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-17 Uhr

Max. Teilnehmer_innenzahl: 20

Unkostenbeitrag: 30,00 EUR (Ermäßigung auf Anfrage)

Anmeldefrist bis zum 08.04.2019

Die Anmeldung ist gültig ab Einlagen des Unkostenbeitrages auf das Konto des
Mädchenzentrums Klagenfurt bei der Kärntner Sparkasse, BIC: KSPKAT2KXXX, IBAN: AT142070600000129924
Verwendungszweck: Fortbildung „trans & inter: Grundlagen und Handlungsvorschläge für Pädagog_innen”

 

 

Anmeldung und Info:

Telefon: +43 463 50 88 21 – 23
Mail: sadounig@maedchenzentrum.at

Liebe, Sex und Partnerschaft? Zum Umgang mit dem Thema Liebe, Sexualität und sexuelle Orientierung im Schulkontext

07.02.2019:

Liebe, Sex und Partnerschaft? Zum Umgang mit dem Thema Liebe, Sexualität und sexuelle Orientierung im Schulkontext

Das Mädchenzentrum führt seit 1996 Workshops zum Thema Sexualität mit Mädchen und jungen Frauen durch. Das Thema Sexualität ist heute allgegenwärtig und (scheinbar) kein Tabu mehr in der (Alltags)Kommunikation. Gleichzeitig verspüren junge Menschen nach wie vor viel Unsicherheit in Bezug auf partnerschaftliche Beziehungen und Liebe. Gesellschaftliche Vorstellungen zu Partnerschaft, Sexualität und Geschlecht,Empowerment als zentrales Thema der Sexualpädagogik, Sprache und Sexualität, Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen von Sexualität und verschiedenen sexuellen Orientierungen sind Inhalte dieses Seminars und werden anhand von praktischen Beispielen bearbeitet. Gleichzeitig bekommen Sie einen Einblick in die präventive Arbeit zum Thema Sexualität.

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a (FH) Martina Kugi, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-16 Uhr

 

PH-Studierende sowie im Dienst stehende Lehrer_innen melden sich über PH-Online zur dieser Fortbildungsveranstaltung an.

Kontakt und Info für Externe:
Mail: sadounig@maedchenzentrum.at

Mobbing

Unsere Mädchen der Berufsorientierungskurse Melda und Find your Job sowie des ESF-Projektes Auf dem Weg… haben zweieinhalb Wochen zum Thema Mobbing und Lösungsstrategien gearbeitet.

Dabei ist unter anderem ein Radiobeitrag entstanden, der am 7. August von 18.00 bis 19.00 Uhr bei Radio Agora ausgestrahlt wurde. Hier kann die Sendung nachgehört werden.

 

Mädchen-Lee(h)re-Technik 2.0

Am Donnerstag den 19. Juli 2018 fand die Abschlussveranstaltung des, von der Wirtschaftskammer Kärnten in Auftrag gegebenen Projektes „Mädchen-Lehre-Technik“ statt. Drei Jahre lang hat das Mädchenzentrum Klagenfurt mit sieben Unternehmen, deren Projektverantwortliche und mehr als 50 weiblichen Lehrlingen Ideen zu Mädchen-Lee(h)re-Technik 2.0 entwickelt, ausgearbeitet und umgesetzt.

Zur Fotogalerie geht es hier

 

Boys in Care – Burschen stärken bei der Wahl von Care-Berufen

 

17.10.2018 & 28.11.2018: Boys in Care – Burschen stärken bei der Wahl von Care-Berufen (Gruppe 1)

18.10.2018 & 29.11.2018: Boys in Care – Burschen stärken bei der Wahl von Care-Berufen (Gruppe 2)

 

Eine evidenzbasierte Fortbildung für alle, die mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Berufsfindung arbeiten

 

Im Rahmen dieser Weiterbildung werden folgende Themen bearbeitet: Arbeit, Arbeitsmarkt und Geschlecht; Männlichkeit und Fürsorge; Geschlechterstereotype; Vielfältige Methoden werden erprobt, die in der Arbeit mit Buben und Burschen zum Einsatz kommen können; unterschiedliche Workshop-Module für die Arbeit mit Buben und Burschen werden erprobt; die Ergebnisse aus der Analyse von Lehr- und Beratungsmaterialien fließen in die Trainings ein.

Aus der internationalen Analyse werden Ansätze zur Stärkung der Care-Orientierung von Buben und Burschen weiterentwickelt: Wie wurde bisher versucht, Buben und Burschen für fürsorgeorientierte Tätigkeiten zu gewinnen? Was ist zielführend, was muss stärker diskutiert und berücksichtig werden? Wie können Lehrer_innen und Berater_innen das Thema „Männer und Care-Berufe“ stärker und kompetenter berücksichtigen? Wie sollten Lehr- und Beratungsmaterialien beschaffen sein, damit sie für Buben und Burschen attraktiver sind? Themen sind unter anderem: Arbeit(smarkt) und Geschlecht;

Männlichkeit und Fürsorge; Geschlechterstereotype; Vielfältige Methoden werden erprobt, die in der Arbeit mit Buben und Burschen zum Einsatz kommen können; unterschiedliche Workshop-Module für die Arbeit mit Buben und Burschen werden erprobt; die Ergebnisse aus der Analyse von Lehr- und Beratungsmaterialien fließen in die Trainings ein. Die Trainings werden in verschiedener Länge und Zielgruppenzusammensetzung durchgeführt. Neben Informationen, erlebnisorientiertem Training und Ideen zur Umsetzung konkreter Maßnahmen in Präsenzveranstaltungen werden auch Materialien zum Selbsttraining (online und offline) angeboten.

Die Fortbildung verfolgt folgende Ziele:

Information: Kenntnisse erlangen in folgenden Bereichen:

  • Aktuelle Ergebnisse zur horizontalen Segregation auf den Arbeitsmärkten (EU und Österreich) mit Schwerpunkt auf Care-Berufe
  • Männlichkeitstheorien (Caring Masculinities)
  • Best-Practice Maßnahmen und Methoden für die Berufsorientierung in Richtung ‚Männer in Care-Berufen‘ kennenlernen

Sensibilisierung: Erkennen von Geschlechterstereotypen:

  • Reflexion eigener Erfahrungen und Haltungen im Kontext Geschlecht, Männlichkeiten und Beruf
  • Stärkung der Bildungs- und Beratungskompetenz für eine vielfaltsorientierte Berufswahl im Sinne der Diversität

Erprobung von Fertigkeiten und Methoden für die Praxis:

  • Anwendung der erlernten Fertigkeiten und Methoden in eigenen Arbeitsfeld
  • Entwicklung von beratenden und begleitenden Berufsorientierungsmaßnahmen mit Fokus ‚Männer in Care-Berufen‘ zur Anwendung in der Praxis

 

Hier geht es zum Flyer

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a Elli Scambor, Dr. phil. Marc Gärtner, Josua Russmann

Ort: PH Kärnten, Viktor Frankl Hochschule Institut für Berufspädagogik, Kaufmanngasse 8, 9020 Klagenfurt

Die Fortbildung wird an der PH Kärnten in zwei gesonderten Gruppen durchgeführt:
Termine Gruppe 1: 17.10.2018 und 28.11.2018, jeweils 9:00-17:00
Termine Gruppe 2: 18.10.2018 und 29.11.2018, jeweils 9:00-17:00

Teilnahmezertifikat für 24 Einheiten (zwei Drittel davon Präsenzzeiten). Die Fortbildungsreihe ist kostenfrei.

 

Ansprechpartner für die Fortbildung in Kärnten

Johann Wintersteiger, BEd MA
johann.wintersteiger@ph-kaernten.ac.at
0043(0)463/508508-315

Anmeldungen für Lehrer_innen sind über PH-Online von 01. Juni bis 06. Juli 2018 über folgende Links möglich.

Link zur Fortbildung: Gruppe 1
Link zur Fortbildung: Gruppe 2

Anmeldungen von nicht im Schuldienst stehenden Personen (z.B. Berufsberater_innen von externen Institutionen wie AMS, AK, autArK, Berufs- u. Bildungsorientierung Kärnten, Bildungs- u. Berufsberatung Kärnten, Jugend am Werk, Mädchenzentrum, WKO, usw.) werden per Mail von Hr. Johann Wintersteiger entgegengenommen.

 

„Zu viel, zu wenig … und trotzdem nie genug.“ Zum Umgang mit Essstörungen im Schulkontext

31.01.2019

„Zu viel, zu wenig … und trotzdem nie genug.“ Zum Umgang mit Essstörungen im Schulkontext

Studien zeigen, dass die Lebenszufriedenheit und das eigenen Wohlbefinden in der Jugendphase stark abnimmt – zu einem Zeitpunkt, an dem wichtige Entscheidungen für die zukünftige Lebensplanung getroffen werden müssen. Vor allem Mädchen sind gefährdet, auftretende Unzufriedenheit und Probleme mit ihrem Essverhalten zu „kompensieren“. Diese Veranstaltung bietet Lehrkräften die Möglichkeit, sich Grundwissen zum Thema Essstörungen anzueignen und Handlungsmöglichkeiten für die eigene pädagogische Praxis zu entwickeln.

Themen:

  • Aneignung von Basiswissen und Kompetenzen zu Diagnosekriterien von Ess-Störungen
  • Risikofaktoren für die Entstehung von Essstörungen unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten
  • Methoden der Primärprävention von Ess-Störungen
  • Umgang mit auffälligem Verhalten bei Verdacht auf Ess-Störungen im Kontext Schule

 

In Kooperation mit:

 

Vortragende: Mag.a Eva Krainer, Mädchenzentrum Klagenfurt

Ort: Mädchenzentrum Klagenfurt, Karfreitstr. 8/II, 9020 Klagenfurt

Uhrzeit: 9-17 Uhr

 

PH-Studierende sowie im Dienst stehende Lehrer_innen melden sich über PH-Online zur dieser Fortbildungsveranstaltung an.

Kontakt und Info für Externe:
Mail: sadounig@maedchenzentrum.at

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